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Banknote ArtikelEine Banknote ist ein Wertpapier, das in dem alltäglichen Zahlungsverkehr genutzt wird. Umgangssprachlich werden Banknoten aufgrund ihrer Beschaffenheit als Papiergeld genannt.
Jede Nation hat ihre eigenen Banknoten, die meistens von einer nationalen Zentralbank herausgegeben werden. Ausnahmen bilden hier die Eurobanknoten, sowie die Banknoten des ostkaribischen Raumes und der west- und zentralafrikanischen Staaten, die von mehreren Staaten gemeinsam herausgegeben und genutzt werden. Früher wurden Banknoten auch von Privatbanken herausgegeben.
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Banknoten bestanden ursprünglich aus Papier und werden in vielen Ländern noch stets auf Papier gedruckt, es können jedoch auch anderen Materialien (z.B. Kunststoff, Polymer) benutzt werden. Das Papier der Eurobanknoten besteht aus reiner Baumwolle.
Polymerbanknoten sind in Europa in Rumänien ausgegeben worden, eine weitere gab es von der Northern Bank in Nordirland.
Außerhalb Europas sind Polymerbanknoten vor allem in tropischen und subtropischen Ländern anzutreffen:
Australien, Bangladesch, Brasilien, Brunei, Chile, China, Indonesien, Kuwait, Malaysia, Mexiko, Nepal, Neuseeland, Papua-Neuguinea, Sambia, Samoa, Singapur, Salomonen, Sri Lanka, Taiwan, Thailand und Vietnam.
Geldscheine aus Polymer haben den Vorteil einer längeren Haltbarkeit, sind allerdings in ihrer Herstellung teurer als Papierpendants und weisen in einigen Fällen Inkompatibilitäten mit vorhandenen Geldzählautomaten bzw -auszahlautomaten auf.
Buch-Tipp: Die deutschen Banknoten ab 1871 Die Banknotenbibel ! So wie der Michel Deutschland-Katalog für den ernsthaften Briefmarkensammler unverzichtbar ist, ist auch der Rosenberg-Katalog für den Sammler deutscher Banknoten ein Muß. Die 14. Auflage des Katalogs "Die deutschen Banknoten ab 1871" ist wieder sehr gelungen. Neu aufgenommen wurden die von der deutschen Wehrmacht in dem Zweiten... |
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Die Herausgeber von Banknoten versuchen ihre Geldscheine so fälschungssicher wie möglich, also schwer kopierbar zu machen. Kriminelle haben seit je her versucht, Banknoten nachzumachen und in Verkehr zu bringen. Darum werden bei modernen Geldscheinen viele verschiedene Sicherheitsmerkmale eingearbeitet. Zu dem Beispiel verhindert ein Hologramm die Nutzung von Farbkopiergeräten.
Buch-Tipp: Handbuch zur Münzpflege Sehr informatives Buch Ich bin Anfänger beim Sammeln von Münzen und wollte mich informieren wie man Münzen richtig pflegt. Das Buch hat meine Erwartungen erfüllt.
Das Buch wurde von einem Sammler geschrieben, welcher langjährige Erfahrung hat. Seine Sammelleidenschaft spiegelt sich in dem Buch wider.
Am Anfang des Buches werden die verschiedenen... |
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Münzen, die aus Edelmetallen geprägt waren, hatten gegenüber den Waren eine höhere Wertbeständigkeit. Der Grund liegt darin, dass der Wert des Edelmetalls ca. durch die Knappheit sowie durch Angebot und Nachfrage beeinflusst wurde, nicht jedoch durch intrinsischen Wertverfall , wie bei den Waren. (Ein Brötchen ist nach einiger Zeit ungenießbar, eine Stück Edelmetall ändert seines Merkmalen durch bloßes Nichtstun ca. unwesentlich). Mit einer Zunahme das Handels und auch des Handelsvolumens einzelner Transaktionen brauchte man jedoch größere Mengen an Münzen, und in Akkumulation zeichnen sich diese durch Gewicht und Unhandlichkeit aus.
Zum einen hat die Suche nach einem komfortableren Zahlungsmittel, als auch die vorübergehenden Geldsorgen von Fürsten die Entwicklung einer neuen Zahlungsform initiiert. Man berichtet so vom Leiter der spanischen Festung Alham de Granada, der während der Belagerungszeit 1438 durch die Mauren fehlendes Münzgeld durch Papierzettel mit Wertangabe und Siegel ersetzte und deren Annahme zwingend für jedermann vorschrieb. Daraus ergibt sich, dass Papiergeld eigentlich zunächst nicht als Ersatz für Münzen gedacht war, sondern als Wertpapier mit der Aufforderung auf Verlangen dem Inhaber des Wertpapiers den Gegenwert in Münzen auszuzahlen.
Als die eigentlichen Schöpfer des Papiergeldes gelten die Chinesen. Marco Polo entdeckte auf seinen Reisen 1276 kaiserliche Banknoten aus Papier. Papiergeld basiert auf dem Vertrauen, dass das Papiergeld von jedermann jederzeit in Waren oder andere Vermögenswerte umgetauscht werden könne. Zunächst wurde das Vertrauen durch ausreichende Bestände an Münzgeld in den Schatzkammern des Herausgebers begründet, später durch eine Mehrung des Buchgeldes überstieg die Menge an Geld die Menge an Gold deutlich. Heute besteht keine Golddeckungspflicht der Notenbanken mehr. Verliert Papiergeld plötzlich besagtes Vertrauen bei vielen Marktteilnehmern , so entsteht eine galoppierende Inflation.Siehe auch: Geld, Münze, Flottenhunderter
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